Gastbeitrag von Dariusz Opitek, Gründer & Geschäftsführer von Kursmap
Dariusz Opitek schreibt über Weiterbildung, digitale Lösungen und aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich. Sein Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, passende Angebote einfach und transparent zu finden.
Fachkräftemangel in technischen Branchen: die aktuelle Lage
Wer heute einen erfahrenen Glasfasermonteur oder eine Elektrofachkraft sucht, wartet oft Monate auf eine passende Bewerbung. In vielen technischen Berufen bleiben Stellen so lange offen, dass Projekte verschoben oder abgesagt werden. Das betrifft den Breitbandausbau ebenso wie die Energiewende und die Industrieproduktion.
Besonders angespannt ist die Lage in Bereichen, in denen mehrere Entwicklungen gleichzeitig zusammenkommen. Der demografische Wandel sorgt dafür, dass geburtenstarke Jahrgänge in Rente gehen, während weniger junge Menschen nachrücken. Gleichzeitig verändert die Technik die Anforderungen: Glasfaser ersetzt Kupfer, Wärmepumpen ersetzen Gasheizungen, Steuerungstechnik wird digital.
Das Problem ist also nicht nur, dass Menschen fehlen. Es fehlen Menschen mit den richtigen, aktuellen Kenntnissen.
Betroffen sind quer durch die Branchen vor allem Berufe an der Schnittstelle von Handwerk und Technik: Netztechnik, Fernmeldetechnik, Elektroinstallation, Anlagenbau. Wer hier ausgebildet wurde, aber seit zehn Jahren nichts Neues dazugelernt hat, stößt schnell an Grenzen. Genau deshalb rückt Weiterbildung vom Nebenthema zum Engpassfaktor.
Qualifizierung als Schlüsselbegriff: Konzepte und Rahmenbedingungen
Rund um das Thema kursieren viele Begriffe, die schnell verschwimmen. Fachkräftesicherung meint alle Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen sein Personal langfristig hält und aufbaut. Weiterbildung ist ein Teil davon, aber nicht der einzige.
Zwei englische Begriffe tauchen dabei ständig auf, und der Unterschied ist wichtiger, als er klingt. Beim Upskilling baut man auf vorhandenem Können auf und vertieft es, etwa wenn eine Elektrofachkraft zusätzlich Glasfaserspleißen lernt. Reskilling bedeutet dagegen einen echten Wechsel: Ein Monteur aus der Kupfertechnik qualifiziert sich komplett für ein neues Aufgabenfeld um.
Der Unterschied entscheidet über Aufwand und Dauer der Maßnahme.
Wichtig ist die Abgrenzung zur Erstausbildung. Wer bereits einen Beruf gelernt hat, braucht keine neue Lehre, sondern gezielte berufliche Weiterbildung, die auf dem vorhandenen Wissen aufsetzt. Genau hier greifen auch Fördermöglichkeiten. Für berufliche Weiterbildungen können unter bestimmten Voraussetzungen Fördermöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit oder ergänzende Programme der Länder in Betracht kommen. Förderfähigkeit und Antragstellung sollten stets vor der Buchung mit der zuständigen Stelle und dem Bildungsanbieter geklärt werden. Dazu kommen der gesetzliche Bildungsurlaub in den meisten Bundesländern und Zuschüsse für Betriebe.
Verantwortung tragen beide Seiten. Unternehmen müssen Zeit und Budget bereitstellen, Beschäftigte müssen die Angebote auch nutzen. Wo nur eine Seite mitzieht, verpufft der Effekt.
Weiterbildung im Arbeitsalltag technischer Fachkräfte umsetzen
Der erste Schritt ist unbequem: Es muss ehrlich benannt werden, wo die Lücke liegt. Ein Monteur, der seit Jahren solide Kupferkabel verlegt, sagt sich ungern, dass ihm bei Glasfaser die Praxis fehlt. Genau diese Selbstauskunft entscheidet aber darüber, ob die nächste Weiterbildung etwas bringt oder nur Zeit kostet.
Für Führungskräfte lohnt sich ein nüchterner Blick auf die kommenden Projekte. Welche Aufträge stehen an, und welche Kenntnisse fehlen im Team dafür? Wer das früh klärt, muss später nicht teuer über Subunternehmer einkaufen, was er selbst hätte abdecken können.
Die eigentliche Kunst liegt darin, das Lernen in den Arbeitsalltag zu bringen, ohne dass die Baustelle stillsteht. Einige Formate haben sich in technischen Berufen bewährt:
Berufsbegleitende Kurse in Blockwochen, bei denen für eine Woche freigestellt wird und danach wieder voll im Einsatz gearbeitet werden kann.
Modulare Angebote, die Baustein für Baustein absolviert werden, statt monatelang am Stück zu pausieren. Das passt besonders gut, wenn im Betrieb saisonale Auftragsspitzen dazwischenfunken.
Praxisnahe Präsenzschulungen, weil sich Spleißen, Messen oder Montage nun einmal schlecht rein am Bildschirm lernen lassen.
Motivation entsteht selten aus einem Appell, sondern aus einem sichtbaren Nutzen. Wer nach einem Kurs eine Aufgabe übernehmen darf, die vorher nicht möglich war, bleibt dran. Deshalb sollte auf jede Qualifizierung möglichst schnell echte Praxis folgen. Ein Zertifikat, das ein halbes Jahr ungenutzt in der Schublade liegt, verliert seinen Wert erstaunlich schnell.
Weiterbildungsangebote bewerten und die richtige Wahl treffen
Der Markt ist unübersichtlich, und nicht jedes Angebot hält, was der Prospekt verspricht. Bei technischen Weiterbildungen zählt vor allem eines: Wird am Ende geprüft, und was ist der Nachweis wert? Ein Qualifikationsnachweis mit nachvollziehbaren Lernzielen, praktischen Anteilen und einer dokumentierten Prüfung kann gegenüber Auftraggebern und Netzbetreibern einen wichtigen Kompetenznachweis darstellen. Eine reine Teilnahmebescheinigung ohne Prüfung tut das kaum.
Der Praxisbezug ist das zweite Kriterium, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Bei Glasfaser oder Netztechnik sollte gefragt werden, wie viel Zeit tatsächlich am Gerät verbracht wird und mit welchem Material gearbeitet wird. Kurse, die vor allem Folien zeigen, bringen für die Montage wenig. Passende, geprüfte Formate finden sich gebündelt in der Übersicht der Glasfaser-Kurse, wo sich Anbieter und Zeitmodelle gut vergleichen lassen.
Ein häufiger Fehler ist es, kurzfristige Schulung mit strategischer Qualifizierung zu verwechseln.
Eine kompakte Produkt- oder Anpassungsschulung erfüllt einen anderen Zweck als eine umfassende Grundqualifizierung. Entscheidend ist, dass Lernziel, Umfang, praktische Übungen und Prüfung zum vorgesehenen Einsatzbereich der Teilnehmenden passen. Wer den Unterschied nicht macht, wundert sich, warum die frisch geschulte Kraft die anspruchsvollen Arbeiten trotzdem nicht allein hinbekommt. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob der Anbieter Förderung wie den Bildungsgutschein akzeptiert. Das entscheidet oft darüber, ob eine Maßnahme finanziell überhaupt infrage kommt.
Einstieg in die technische Weiterbildung: Empfehlungen und Kurse
Der sinnvollste Einstieg hängt stark davon ab, ob bereits eine technische Grundausbildung mitgebracht wird oder ob aus einem anderen Feld quereingestiegen wird. Für ausgebildete Elektro- oder Fernmeldetechniker geht es meist um Vertiefung in einer konkreten Zukunftstechnologie. Für Quereinsteiger steht dagegen zunächst eine breitere Grundqualifizierung an, bevor Spezialisierung überhaupt Sinn ergibt.
Vor der Kursbuchung lohnt sich eine kurze, ehrliche Bedarfsanalyse: Welche Aufträge sollen künftig abgedeckt werden, und welche Kenntnisse fehlen dafür konkret? Diese Frage beantwortet sich oft von selbst, wenn die Ausschreibungen der eigenen Region angesehen werden. Glasfaser und Netzausbau tauchen dort seit Jahren auffällig oft auf.
Qualifizierung im Glasfaserausbau endet nicht bei Montage und Messtechnik. Ebenso wichtig sind Kompetenzen in Planung, Tiefbau, Bauüberwachung, Dokumentation, Abnahme und Roll-out-Management. Unternehmen sollten deshalb nicht nur einzelne Tätigkeiten betrachten, sondern für ihre Beschäftigten nachvollziehbare Qualifizierungspfade entlang des gesamten Ausbauprozesses entwickeln.
Für den Bereich Glasfaser und Fernmeldetechnik ist ein Kurs wie LWL-Monteur:in Fernmeldetechnik – Telekom ein guter Startpunkt, weil er Grundlagen und praktische Montage verbindet und mit einem anerkannten Nachweis abschließt. Wer sich vorher einen breiteren Überblick über technische Qualifizierungen verschaffen möchte, wird in der Kursübersicht des Anbieters fündig und kann Formate und Termine gegeneinander abwägen.
Wichtiger als die perfekte Kurswahl ist, dass das Gelernte danach auch angewandt wird. Eine Qualifizierung ohne anschließende Praxis bleibt Theorie, egal wie gut der Kurs war. Wer diesen Schritt mitplant, macht aus einer Weiterbildung tatsächlich einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt.
Transparenzhinweis: Der Autor ist Gründer und Geschäftsführer von Kursmap.
Die im Beitrag genannten Kursmap-Links führen zu einer von ihm betriebenen Weiterbildungsplattform.
Mit „dibkom Impuls – Wissen. Netze.“ startet dibkom ein neues LinkedIn-Format rund um Weiterbildung, Qualität und aktuelle Entwicklungen im TK-Netzbau.
Alle sechs Wochen greifen wir Themen auf, die die Branche bewegen – von Qualifizierung und Zertifizierung über technische Fachthemen bis hin zu aktuellen Veranstaltungen und Möglichkeiten zum fachlichen Austausch. Ziel ist es, Fachwissen kompakt, praxisnah und direkt auf LinkedIn zugänglich zu machen.
In der ersten Ausgabe, die heute Nachmittag erscheint, geht es unter anderem um:
Qualifizierung für die Netzebenen 3 und 4
Fachwissen aus der Praxis mit unserem Dozenten Kevin Horak
Aktuelle Branchentermine und Möglichkeiten zum fachlichen Austausch
Die heiße Phase der Vorbereitung läuft – Carrier Conference 2026!
Die Telekommunikationsbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Open Access, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, neue Geschäftsmodelle, steigende Investitionsanforderungen und der wachsende Bedarf an Kooperationen prägen den Markt wie nie zuvor. Wer heute erfolgreich sein will, braucht mehr als Technologie – gefragt sind Austausch, Partnerschaften und strategische Impulse.
Genau dafür steht die EWE Carrier Conference 2026. Von Carriern – für Carrier.
Zwei Tage, ein Ziel: Gemeinsam Antworten finden
Am 22. und 23. September 2026 kommen in der Alten FleiWa in Oldenburg Branchenexperten, Netzbetreiber und Carrier zusammen, um aktuelle Herausforderungen offen zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Antworten auf die entscheidenden Fragen der Zukunft zu entwickeln.
Das Programm deckt die ganze Bandbreite der Branchenthemen ab: Finanzierung, digitale Baustellenprozesse, Managed Services, der Wandel vom Systemhaus zum ISP, Robotic Process Automation (RPA), Künstliche Intelligenz, Open-Access-Vertriebsmodelle, moderne Führungsansätze zwischen klassischer Organisation und New Work sowie Plattform- und Schnittstellenthemen. Ergänzt wird das Programm am zweiten Tag durch einen Workshop von CONVIDIUS zur Transformation der Projektsteuerung im Glasfaserausbau. Am Abend des ersten Konferenztages erwartet die Teilnehmenden zudem ein gemeinsames Networking-Event mit Buffet und Live-Musik.
Gemeinsam mit EWE TEL als Veranstaltungspartner
Wir freuen uns ganz besonders, diese Veranstaltung gemeinsam mit der EWE TEL als Veranstaltungspartner zu begleiten. Neben der Moderation und der aktiven Mitgestaltung des Programms schaffen wir den organisatorischen Rahmen für einen offenen, praxisnahen und inspirierenden Branchendialog.
Ein herzliches Dankeschön an EWE TEL für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es ist uns eine Freude, gemeinsam eine Plattform zu gestalten, die den Austausch innerhalb der Carrier-Community fördert und neue Perspektiven für die Zukunft der Telekommunikation eröffnet.
Dank an unsere Sponsoren
Möglich wird diese Veranstaltung auch durch die wertvolle Unterstützung unserer Sponsoren:
CONVIDIUS business solutions GmbH
CobiNet
GESBRO GmbH
LATUS consulting AG
Sental
Wirtschaftsrat Recht
purtel.com GmbH
InfraKoop GmbH
Wir freuen uns auf Oldenburg
Wir freuen uns auf zwei Tage voller spannender Gespräche, wertvoller Impulse und persönlicher Begegnungen in Oldenburg. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – eine Anmeldung lohnt sich also frühzeitig.
dibkom auf der ANGA COM 2026: Ihr Treffpunkt für Netzqualität
Die ANGA COM 2026 – Europas führende Messe für Breitband, Medien und Konnektivität – findet vom 19. bis 21. Mai 2026 in der Koelnmesse Köln statt. dibkom präsentiert sich wieder in Halle 8, Stand C60 und lädt zur Fachdiskussion ein!
Fachgespräche für langfristigen Projekterfolg
Im Mittelpunkt stehen die Themen, die über den Erfolg von Glasfaser- und Telekommunikationsprojekten entscheiden: fachgerechte Ausführung, geprüfte Kompetenz, Qualitätssicherung und Qualifizierung entlang der Netzebenen 3 und 4.
Treffen Sie Michael Jahn (0171 7101697) für persönliche Termine zu Qualifizierung, Zertifizierung und Strategieberatung im Glasfaserausbau.
Kurs-Highlights: NE4-Projekte ohne Risiko, ohne Verzug
Unsere Kursreihe für qualifizierte NE4-Teams:
Brandschutz in der NE4 (WR7006): MLAR, Durchführungen, Rechtssicherheit
Bauen in der NE4 mit Zertifizierung (T4019): Planung, Verlegung, Vorschriften
Installationsrisiken in der NE4(T4021): Schäden vermeiden, Baustellen steuern
Ihr Vorteil: Schnellere Projektabwicklung, höhere Ausführungsqualität, weniger Risiken, standardisierte Abläufe.
Strategieberatung für Ihren Erfolg im Glasfaserausbau:
Strategische Vorausschau: Trendanalysen (PESTEL) für 1–5 Jahre
T4035 – Einbringen von Glasfaserkabeln in der Netzebene 4
dibkom zertifizierter Fachkurs
Mit den Personenzertifikaten der dibkom weisen Fachkräfte ihre Qualifikation im Breitbandausbau praxisnah, unabhängig und bundesweit anerkannt nach. Die Zertifizierungen basieren auf einheitlichen Standards und werden durch erfahrene Prüfer:innen abgenommen.
Der Fachkurs T4035 richtet sich an Fachkräfte mit Erfahrung in der LWL-Installation in der Netzebene 4. Er vermittelt vertiefende Kenntnisse zur normgerechten Installation, strukturierten Vorgehensweise sowie zur Fehleranalyse und -behebung im Feld.
Inhalte
Netzwerkgrundlagen und Einsatz von Lichtwellenleitern
Strukturierte Installation in der Netzebene 4
Fehlermanagement und Störfallpraxis
Feldkonfektionierte Komponenten
Projektabwicklung, Dokumentation und Übergabe
Schriftliche und praktische Zertifizierungsprüfung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Geeignet für Netztechniker:innen und Hausinstallateur:innen mit grundlegenden Kenntnissen in der LWL-Technik (z. B. Kurs T4007).
Abschluss
dibkom Zertifikat „Einbringen von Glasfaserkabeln in der NE 4“
Teilnahmebestätigung
Termine 2026
24.–26.06.2026, Schalksmühle
15.–17.09.2026, Erfurt
17.–19.11.2026, Erfurt
Dauer: 3 Tage
Teilnahmegebühr: ab 1.150,00 € (umsatzsteuerbefreit)
Weitere Details und Anmeldungfinden Sie auf der Lernplattform!
Wir freuen uns, den neuen dibkom-Kurs T4019 vorzustellen: Bauen in der Netzebene 4
Mit diesem Praxis-Kurs erfüllen wir die steigenden Anforderungen an Gebäude- und Inhouse-Infrastruktur und vermitteln fundiertes Know-how zur Glasfaserinstallation in der NE4.
Kurs-Highlights
T4019 – Glasfaserinstallation in Gebäuden ist ein 2-tägiger Fachkurs für Netztechniker:innen, Hausinstallateur:innen und Quereinsteiger:innen mit handwerklichen Vorkenntnissen. Schwerpunkte: Verlegearten, Materialien, Brandschutz, Vorschriften, praktische Übungen (inkl. Spleißen) und Zertifizierungsprüfung. Nutzen: Sicheres, strukturiertes Vorgehen – fehlerfrei und normkonform in der N4-Installation.
dibkom beim BREKO Fiberdays 2026: Fiber-Monat startet!
Die BREKO fiberdays 2026, Deutschlands Leitmesse für Digitalisierung, digitale Infrastruktur und Glasfaserausbau, finden am 25./26. März in der Messe Frankfurt statt – unter Schirmherrschaft von Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessischer Ministerin für Digitalisierung. Über 200 Aussteller, 100+ Stunden Programm zu Rechenzentren und internationaler Vernetzung warten auf Sie.
dibkoms Präsenz: Ohne Stand, aber voll dabei
Wir von dibkom sind ohne eigenen Messestand vor Ort – stattdessen nutzen wir den Fiber-Monat für gezielte Impulse: Besuche bei Partnern, Gespräche zur Dozenten-Suche und Netzwerk für unsere Fortbildungen. Unser Fokus: Roll-Out Management – der zertifizierte 5- Tages-Kurs T4101 für smarte Planung, starke Umsetzung und erfolgreiche Netzausbauprojekte in der NE3.
Am 24. März laden wir zu einem exklusiven Vorabend-Format „Weinbar“ ein – informeller Austausch in kleiner Runde mit Andreas und InfraKoop als Co-Gastgeber. Limitiert auf wenige Plätze: Anmeldung von Interessierten nehmen wir ab sofort entgegen.
Strategie 2026: Qualität statt Quantität
Passend zu unserem Kurswechsel reduzieren wir Messepräsenz, investieren aber in Wirkung: Neue Dozenten gewinnen, Partnerschaften stärken und Fortbildungen pushen – für fachgerechten Ausbau und Investitionssicherheit.
dibkom 2026: Qualifizierte Fachkräfte für Qualität und Investitionssicherheit
Bei dibkom – dem Deutschen Institut für Breitbandkommunikation – stehen 2026 die Qualifizierung von Fachkräften im Mittelpunkt unseres Handelns.
Wir bilden gezielt Spezialistinnen und Spezialisten aus, die den hohen Investitionen in den Gigabitausbau langfristige Sicherheit geben. Denn nachhaltiger Glasfaserausbau bedeutet mehr als Verlegung – er erfordert geprüfte Kompetenz und fachgerechte Ausführung für eine dauerhaft stabile Netzinfrastruktur.
Unsere praxisnahen Fortbildungen und Zertifizierungen für LWL-Monteure sowie für die Netzebenen 3 und 4 schaffen genau diese Qualität. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Werterhaltung der Netzinfrastruktur und zur erfolgreichen Rekapitalisierung der getätigten Investitionen.
Unser strategischer Fokus
In den vergangenen Jahren haben wir mit zahlreichen Veranstaltungen starke Impulse gesetzt. 2026 richten wir unseren Blick noch klarer auf Qualität, Wirkung und Mehrwert: Mit dem Open House also der Einweihung unseres neuen Technikums in Erfurt sowie der Connect BW in Stuttgart schaffen wir exklusive Highlights für Aussteller, Gäste und Kunden. Parallel dazu stärken wir unser Kerngeschäft und investieren gezielt in Fortbildung – deshalb reduzieren wir unsere Messeaktivitäten bewusst.
Unsere Highlights 2026
Open House & neues Technikum Erfurt: Einweihung mit praxisnahen Schulungen – exklusive Plattform für Fachkräfte, Aussteller und Kunden
Connect BW Stuttgart: Netzwerk-Event für Kommunen und Betreiber mit Best Practices zum Ausbau und Qualifizierung
Initiative für fachgerechten Ausbau
Der Ausbau digitaler Infrastrukturen steht zunehmend im öffentlichen und medialen Fokus. Einzelne Bilder von offenen Gräben oder punktuellen Baustellensituationen verbreiten sich schnell – häufig jedoch ohne den fachlichen Kontext, der notwendig wäre, um Ausbauqualität, Projektsteuerung und tatsächliche Risiken realistisch einzuordnen. Gerade aus Investorensicht kann diese Form der Berichterstattung zu Zurückhaltung führen. Deshalb initiieren wir bei dibkom eine sachlich ausgerichtete, dialogorientierte Initiative, die sich an Entscheider richtet: Investoren, Finanzierungsgeber, Managementboards sowie leitende Mitarbeitende entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel ist es, fachliche Zusammenhänge transparent darzustellen, qualitätsrelevante Kriterien sichtbar zu machen und damit eine fundierte Grundlage für Bewertung und Entscheidung zu schaffen. Nicht Bilder einzelner Baustellensituationen sichern Investitionen ab – sondern nachweislich fachgerechter Ausbau, qualifizierte Ausführung, strukturierte Qualitätssicherung und nachhaltiger Netzbetrieb. Erste Unternehmen haben bereits ihre Bereitschaft erklärt, diese Initiative aktiv zu begleiten.
Werden Sie Teil davon!
Interessiert? Schließen Sie sich unserer Initiative an oder nutzen Sie unsere Zertifizierungen. Kontaktieren Sie uns für Details und Termine!
Für unseren bewährten Online-Grundkurs stehen neue Termine fest. Die modulare Kursreihe richtet sich an Branchenfremde und Einsteiger:innen und vermittelt fundiertes, praxisnahes Basiswissen rund um den Glasfaserausbau.
Vermittelt werden technische Grundlagen zu Netzkomponenten und Topologien ebenso wie moderne Verlegeverfahren sowie planerische und baubegleitende Zusammenhänge – alles verständlich aufbereitet und direkt auf die Anforderungen des beruflichen Alltags ausgerichtet.
Das Angebot eignet sich besonders für Quereinsteiger:innen, Mitarbeitende ohne technisches Vorwissen sowie Beschäftigte aus angrenzenden Fachbereichen, die sich schnell und sicher orientieren möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ihr Nutzen auf einen Blick:
Grundlagenwissen zu Technik, Netzkomponenten und Prozessen
Besseres Verständnis für Abläufe auf Baustelle und im Netzbetrieb
Praxisnahe Einblicke in typische Herausforderungen
Modul 6 & 7 – Planung & Baudurchführung: Netztopologien, Netzebenen, Zielarchitekturen und Open-Access-Modelle
Die modulare Kursreihe lässt sich flexibel in den Arbeitsalltag integrieren. Die einzelnen Module sind frei kombinierbar, individuell buchbar und bei Bedarf erweiterbar. Alle Module finden online statt und kosten jeweils 300,00 EUR.
Neue Termine:
02.–06. März
16.–20. März
(jeweils 09:00–12:00 Uhr)
Weitere Informationen sowie die Anmeldung zu Onboarding (T4100) finden Sie auf der Lernplattform!