Nachbericht: Connect BW 2026 – Zukunftsforum für Glasfaser und Mobilfunk

„Zukunft gemeinsam vernetzen“

Die Connect BW 2026 fand am 14. und 15. Oktober 2026 in der Stuttgarter Liederhalle statt. Den Auftakt bildete am Vortag der Kommunalworkshop Roll-out-Management. Gemeinsam mit dem Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa Baden-Württemberg brachte die dibkom gGmbH Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen zusammen, um die Zukunft des Glasfaser- und Mobilfunkausbaus zu gestalten.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Anforderungen, technologische Innovationen und praxisnahe Lösungen für leistungsfähige, sichere und zukunftsfähige digitale Infrastrukturen sowie ein Blick auf das Erreichte sowie Perspektiven des Glasfaser- und Mobilfunkausbaus in Baden-Württemberg.

 

Workshop am Vortag

Im Vorfeld der Connect BW 2026 führte ein Dozententeam der dibkom am 13. Oktober den Kommunalworkshop Roll-out-Management in der Stuttgarter Liederhalle durch. Der Workshop bildete den Auftakt der Veranstaltungstage und widmete sich praktischen Fragen der Steuerung und Umsetzung von Glasfaserprojekten von der Projektorganisation bis zum erfolgreichen Roll-out.

Über 30 Teilnehmende aus dem Innenministerium Baden-Württemberg, der kommunalen Praxis, Fachpersonal aus dem Stadtwerkeumfeld und weitere Netzdienstleister hatten Gelegenheit, an drei Praxisstationen Lösungen für Planungsprozesse zu entwickeln, ein breiteres Verständnis der Ausbauebenen (Homes Passed, Homes Connected, Aufbau des Hausverteilpunktes usw.) zu erlangen und die Bedeutung und Anwendung eines Materialkonzeptes zu durchdringen. Insbesondere die lebendige Workshop-Diskussion und der Erfahrungsaustausch wurden im Fazit der Beteiligten positiv hervorgehoben. Der Workshop stimmte gezielt auf die folgenden zwei Konferenztage ein.

 

 

Connect BW 1. Tag: Strategie, Politik und Resilienz

Der erste Veranstaltungstag widmete sich den strategischen und politischen Grundlagen des Netzausbaus. Diskutiert wurden unter anderem der Glasfaserpakt Baden-Württemberg, rechtssichere Kooperationsmodelle und die Anforderungen an resiliente Netzinfrastrukturen.

Deutlich wurde: Ein erfolgreicher Ausbau erfordert neben technischen Lösungen vor allem verlässliche Rahmenbedingungen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Wirtschaft und Verwaltung.

 

Connect BW 2. Tag: Technologie, Innovation und Zukunft

Am zweiten Tag standen die nächsten Schritte der digitalen Infrastruktur im Fokus. In Keynote und Podiumsdiskussion ging es um die Entwicklung vom klassischen Netz zur verteilten Infrastrukturplattform – etwa im Zusammenspiel von 6G, Satellit, Edge, Cloud und Resilienz.

Das Praxisforum beleuchtete konkrete Ansätze für einen schnelleren und intelligenteren Glasfaserausbau. Themen waren alternative Verlegemethoden, Erfahrungen mit der Glasfaserinstallation in der Netzebene 4, intelligente Lösungen für einen kostengünstigen Etagen- und Wohnungsanschluss im Mehrfamilienhaus-Modell sowie die Auswirkungen gekündigter FTTH-Kooperationsverträge auf Kommunen. Ein abschließender Blick wandte sich auf die Ausbaudynamik des Glasfaserausbaus in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Unterschiedliche Anforderungen, Learnings durch Ausbaukooperationen und der Wunsch nach einem engagierten Vorankommen wurden über die gesamte Veranstaltung deutlich.

 

Austausch und Networking

Die begleitende Fachausstellung bot Raum für Gespräche mit Unternehmen aus Planung, Bau, Technik und Betrieb. Zahlreiche persönliche Begegnungen unterstrichen die Rolle der Connect BW als zentrales Branchentreffen für den Breitband- und Mobilfunkausbau in Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung wurde vom VATM – Verband der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt – als Programmpartner begleitet. Medienpartner war cable!vision Europe. Den Nachbericht der cable!vision Europe finden Sie hier.

 

 

Dank und Ausblick

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Referentinnen und Referenten, Teilnehmenden, Partnerinnen und Partnern sowie Ausstellenden, die die Connect BW 2026 mitgestaltet haben.

Die zweite Ausgabe des Zukunftsforums hat gezeigt, wie wichtig der Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft für den weiteren Ausbau digitaler Infrastrukturen ist. Die Connect BW wird auch künftig ein Ort sein, an dem Herausforderungen besprochen, Innovationen sichtbar gemacht und Kooperationen vorangetrieben werden.

Fotos (c) dibkom/ Christian Mang

Nachbericht: EWE Carrierer Conference 2026

Auftakt: Volles Haus und starke Partnerschaften in Oldenburg

Am 22. und 23. September 2026 fand in der Alten FleiWa in Oldenburg die diesjährige dibkom EWE Carrier Conference (DECC26) statt.  Gemeinsam luden EWE und dibkom Branchenexpert:innen, Netzbetreiber:innen, Carrier sowie Vertreter:innen aus IT und Consulting ein, um aktuelle Marktentwicklungen, Netzinfrastruktur-Strategien sowie Themen rund um Resilienz und Security zu diskutieren.  Die Veranstaltung war laut Organisatoren „restlos ausgebucht“, was die hohe Relevanz des Formats für die Branche unterstreicht.

Ein besonderer Dank gilt dabei den Sponsor:innen und Partner:innen, ohne die diese Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.  Zu den Unterstützer:innen der DECC26 zählten:

  • CONVIDIUS business solutions GmbH
  • CobiNet
  • GESBRO GmbH
  • InfraKoop GmbH
  • LATUS consulting AG
  • com GmbH
  • Sental
  • Wirtschaftsrat Recht

Auch weitere Partner wie Q-MEX Networks GmbH, consberry GmbH, M-net Telekommunikations GmbH, vitroconnect, Premium Connect und Nord Connect waren mit dabei und trugen maßgeblich zum Gelingen bei.

Der erste Veranstaltungstag startete um 12:00 Uhr mit der Registrierung und einem Welcome, gefolgt von der offiziellen Eröffnung durch Dr. Christian Friege (Vorstandsvorsitzender, EWE AG) und Jens Knobloch (Geschäftsführer, EWE TEL GmbH).  Maja Heidorn (EWE TEL) und Andreas Prestin (dibkom) stellten anschließend die Ziele und die Agenda der Konferenz vor und führten durch die ersten Fachvorträge und Use Cases, die bis zum Abendprogramm reichten.  Ein besonderes Highlight war das Abendevent mit Live-Musik von Big Daddy Wilson (Jazz & Blues), das für eine lockere Atmosphäre und viele gute Gespräche sorgte.



 

 

Zweiter Tag: Agilität, Führung und praktische Impulse

Der zweite Konferenztag am 23. September begann um 09:00 Uhr mit einem Imbiss. Die offizielle Eröffnung und Vorstellung des Programms übernahmen Steven Blount (EWE TEL) und Widar Wendt (dibkom), die auch die weiteren Sessions bis zum offiziellen Abschluss um 12:45 Uhr moderierten.  Ein inhaltlicher Schwerpunkt des zweiten Tages lag auf dem Thema „Agilität & Führung im Transformationsumfeld“, passend zu den aktuellen Herausforderungen der Telekommunikationsbranche.

Praktische Impulse kamen unter anderem von Thorsten Anding (LATUS consulting AG), der als Sponsor vor Ort war und zum Thema „Time to Revenue – KPI für Business Impact“ sprach.  Auch Dr. Markus v. Voss (purtel.com GmbH) brachte mit seinem Vortrag zur  „Glasfaserbewirtschaftung 2.0“ einen konkreten Beitrag zur Open-Access-Diskussion ein.

Die Veranstaltung endete mit einem Fazit und einem Question & Answer-Format, in dem die Teilnehmenden noch einmal direkt mit den Speakern und Organisatoren ins Gespräch kommen konnten.

Dank an alle Beteiligten

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen der DECC26 beigetragen haben – den Speaker:innen, den Teilnehmenden und insbesondere dem gesamten Organisationsteam von EWE und dibkom.  Die Zusammenarbeit zwischen den Teams war laut Rückmeldungen „topp“, und das Event selbst wurde als „mega gut“ bewertet. Auch die Resonanz aus der Leitungsebene sowie die positive Stimmung vor Ort haben gezeigt, dass das Format genau den richtigen Nerv trifft.

Besonderer Dank gilt dabei Maja Heidorn und Steven Blount (EWE TEL) sowie Widar Wendt und Andreas Prestin (dibkom) für die professionelle Organisation und die Gastfreundschaft.  Wie es von Seiten der Teilnehmenden hieß: „Mit dieser schönen Resonanz vor Ort und auch aus eurer Leitungsebene.“  Die Organisatoren gaben das Lob gerne zurück: „Und wir können es nur zurückgeben – ein sehr schöner Event mit sehr starker Resonanz! DECC27 kann kommen.“

Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv: Gelobt wurden die hervorragende Organisation, die spannenden Themen und die vielen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. Auch die Themen Open Access, Partnerschaften und effiziente Prozesse wurden als besonders relevant hervorgehoben.

 

Nachbericht: Open House im dibkom-Technikum – Praxiswissen rund um NE4 und Glasfaser

„Praxis braucht Austausch“

Mit dem OPEN HOUSE im dibkom-Technikum hat die dibkom gGmbH einen neuen Ort für praxisnahe Qualifizierung und fachlichen Dialog eröffnet. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig direkte Begegnungen, konkrete Anwendungsbeispiele und der Austausch zwischen Branchenakteuren für den erfolgreichen Ausbau moderner Netze sind.

Ein gelungener Auftakt

Bereits am Vorabend stimmte der dibkom-Stammtisch mit rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf das Veranstaltungs-wochenende ein. In zahlreichen Gesprächen wurde deutlich, wie groß das Interesse an aktuellen Entwicklungen in der Breitband- und Glasfaserbranche ist. Der offene und intensive Austausch bot einen gelungenen Rahmen für den Start in das OPEN HOUSE.

NE4 im Fokus

Am Veranstaltungstag begrüßte die dibkom über 60 Gäste im Technikum in Erfurt-Waltersleben. Nach der Eröffnung durch Sebastian Kebschull von der Landesinnung Sachsen-Thüringen stand die Netzebene 4 im Mittelpunkt des Fachprogramms. Vorträge, Diskussionen und praxisnahe Demonstrationen gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Glasfaser, Dokumentation, Installationsqualität und moderne Ausbaukonzepte. Besonders die Verbindung aus Fachimpulsen, Workshops und Live-Einblicken sorgte für einen intensiven Wissenstransfer und viele spannende Gespräche.

Danke für starke Impulse

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Referentinnen und Referenten, Ausstellern, Partnern und Gästen, die das OPEN HOUSE mit ihren Beiträgen bereichert haben. Mit dabei waren unter anderem Emtelle, FILOform GmbH, KAISER Connectivity, KWS Electronic Test Equipment GmbH, New Way Telecommunication NE4 Services GmbH, GEONIQ GmbH sowie Vertreterinnen und Vertreter von VDE, Deutsche Telekom und ANGA. Die große Resonanz und die vielen konstruktiven Gespräche haben gezeigt, wie wertvoll praxisnahe Formate für die Weiterentwicklung der Branche sind.

“Mit dem neuen Technikum in Erfurt schaffen wir einen praxisorientierten Lern- und Austauschort für die Themen, die den Glasfaserausbau jetzt konkret voranbringen. Die starke Resonanz des Events zeigt: Die Branche will gemeinsam lernen, diskutieren und vor allem umsetzen.”,

resümiert dibkom-Geschäftsführer Widar Wendt.

Meldet euch hier zu den nächsten Kursen im dibkom-TECHNIKUM an!

 

dibkom beim BREKO Fiberdays 2026: Fiber-Monat startet!

dibkom beim BREKO Fiberdays 2026: Fiber-Monat startet!

Die BREKO fiberdays 2026, Deutschlands Leitmesse für Digitalisierung, digitale Infrastruktur und Glasfaserausbau, finden am 25./26. März in der Messe Frankfurt statt – unter Schirmherrschaft von Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessischer Ministerin für Digitalisierung. Über 200 Aussteller, 100+ Stunden Programm zu Rechenzentren und internationaler Vernetzung warten auf Sie.

dibkoms Präsenz: Ohne Stand, aber voll dabei

Wir von dibkom sind ohne eigenen Messestand vor Ort – stattdessen nutzen wir den Fiber-Monat für gezielte Impulse: Besuche bei Partnern, Gespräche zur Dozenten-Suche und Netzwerk für unsere Fortbildungen. Unser Fokus: Roll-Out Management – der zertifizierte 5- Tages-Kurs T4101 für smarte Planung, starke Umsetzung und erfolgreiche Netzausbauprojekte in der NE3.

Am 24. März laden wir zu einem exklusiven Vorabend-Format „Weinbar“ ein – informeller Austausch in kleiner Runde mit Andreas und InfraKoop als Co-Gastgeber. Limitiert auf wenige Plätze: Anmeldung von Interessierten nehmen wir ab sofort entgegen.

Strategie 2026: Qualität statt Quantität

Passend zu unserem Kurswechsel reduzieren wir Messepräsenz, investieren aber in Wirkung: Neue Dozenten gewinnen, Partnerschaften stärken und Fortbildungen pushen – für fachgerechten Ausbau und Investitionssicherheit.

Jetzt anmelden: Fiberdays Ticket-Shop | dibkom T4101 Zertifizierung: Roll-out Management in NE3 . Folgen Sie Updates auf fiberdays LinkedIn. Anfrage Vorabend-Event

#Fiberdays2026 #FiberMonat #RollOutManagement #Glasfaser #dibkom

Nachbericht: Glasfasertage Kiel 2025 – Gebäudenetze im Fokus

Zwei inspirierende Tage voller Wissen, Austausch und Praxis liegen hinter uns: Die Glasfasertage Kiel 2025 zeigten eindrucksvoll, wie stark die Branche gemeinsam die digitale Infrastruktur vorantreibt.

“In mehr als zehn Vortrags- und Diskussions- Beiträgen von verschiedenen Vertretern der Branche wie zum Beispiel dem Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein e.V., mit einem interessanten Rückblick auf die Glasfaser-Ausbaugeschichte des Bundeslandes seit 2010 oder die Vorstellung innovativer Entwicklungen seitens der Hersteller von Hard oder Software wie „Cleartrack“ von Corning, oder ein „3D Auskundung Erfassungstool“ für die NE4,  die uns Dienstleistern und Ausbauern der NE4 die Arbeit zukünftig erleichtern können war es im Ganzen eine gelungene Veranstaltung.”

[Wolfgang Panzer, Roll Out Manager NE4 Deutschland, Constructel GmbH]

 

Ein gelungener Auftakt

Nach Empfang und Lunch eröffneten Stefanie Sill und Andreas Prestin die Veranstaltung.

Johannes Lüneberg (BKZ.SH) blickte auf zwölf Jahre Glasfaserstrategie Schleswig-Holstein zurück und zeigte, warum das Land heute zu den führenden Regionen beim Netzausbau zählt.

Ein besonderer Höhepunkt war der Impulsvortrag von Staatssekretärin Julia Carstens (MWVATT SH). Sie machte deutlich, dass leistungsfähige digitale Infrastrukturen eine zentrale Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Lebensqualität in Schleswig-Holstein bilden – und damit einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Landes leisten.

In der Paneldiskussion zur Netzebene 4, moderiert von Wolfgang Heer (BUGLAS e. V.), diskutierten Dr. Andrea Schrage-Möller, Christoph Kostka und Gábor Csomor über Kooperation, Verantwortung und Zukunftsperspektiven im Gebäudenetz.

Zum Ausklang des ersten Veranstaltungstages sorgte Big Daddy Wilson mit seinem energiegeladenen Live-Act für einen gelungenen Abschluss.

Praxisnaher zweiter Tag

Der zweite Veranstaltungstag am Ostseekai Kiel bot erneut spannende Einblicke – von Open-Source-Netzdokumentation über Fiber Sensing bis hin zur Unternehmensnachfolge im Glasfasermarkt.

Stefan Kühne, der den zweiten Tag moderierte, fasste die Erkenntnisse mit einem klaren Appell zusammen:

„Kooperation, Innovation und Qualifizierung bleiben die Schlüssel für den nachhaltigen Glasfaserausbau.“

Besonders lebendig war die Podiumsdiskussion zur Unternehmensnachfolge mit Hartmut Winkelmann, Volker Lorenzen und Sven Röhl – ein offener und praktischer Austausch über Nachfolge, Unternehmensbewertung und Fachkräftesicherung.

 

Dank an alle Beteiligten

Ein großes Dankeschön gilt allen, die die Glasfasertage Kiel 2025 zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben:

  • dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, insbesondere Staatssekretärin Julia Carstens, für die wertvollen Impulse,
  • unseren Veranstaltungspartnern Breitbandkompetenzzentrum Schleswig-Holstein, Bundesverband Glasfaseranschluss (BUGLAS), Landesinnungsverband der Elektro- und Informationstechnik Schleswig-Holstein für ihre engagierte Mitwirkung,
  • unseren Ausstellern SH, consberry, Corning, eku Kabel & Systeme, EWE, Folsgaard, INOTEC.DIGTAL, KWS Electronic Test Equipment, Laser Components, Netceed, Normann Engineering, purtel, Stendaler Netzbau Gesellschaft, STL, Thaler, triarca, ZVEH – Ihr habt diese Veranstaltung mit eurer Präsenz erst ermöglicht,
  • den Moderator:innen Stefanie Sill und Stefan Kühne für ihre souveräne Leitung
  • sowie allen Gästen, Vortragenden und Teilnehmenden, die die Veranstaltung mit Leben gefüllt haben.

20. dibkom-Fachtagung: Rückblick

Nachbericht zur dibkom Fachtagung 2023

Digitalisierung im Zeichen nachhaltiger Ansätze

Pünktlich zum Berliner Schulbeginn lud dibkom – Deutsches Institut für Breitbandkommunikation am 30. und 31. August 2023 in die Räume des Stellwerks am Nordbahnhof zu ihrer 20. Fachtagung ein. Die Jubiläumsveranstaltung stand unter dem Titel „TK-Netzbau mit neuen Vorzeichen: Sustainability und technische Migration“. Unterstützt wurde die jährlich stattfindende Fachtagung durch den Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) e.V. und den Zentralverband der elektro- und informationstechnischen Handwerke (ZVEH).

Im historischen Ambiente, umgeben von Resten der Berliner Mauer, folgten über 140 Gäste dem Ruf nach Berlin und waren Teil der zweitägigen Fachveranstaltung. Mit über 23 Vorträgen und Diskussionen sowie 14 Ausstellern bot die Tagung Raum für Informationsaustausch, Networking und fachliche Diskussionen. Letzterer wurde neben den Impulsen auf der Bühne und den informativen sowie mit Exponaten aus der Breitbandausbau-Praxis befüllten Ständen bis in die späten Abendstunden im Rahmen eines Networking Dinners fortgeführt. Zur Auflockerung ließen sich unter den Gästen zwanzig Freiwillige dafür begeistern, im Garten der Tagungsstätte unter Anleitung und auf legalem Wege einen Graffiti-Slogan zu erstellen. Teambuilding und Spaß par excellence!

Unter der kurzweiligen und fundierten Moderation von Andreas Prestin, Technischer Leiter der atene KOM Akademie, informierten sich am ersten Fachtag Besucher:innen über Herausforderungen in der Netzebene 3. Hierbei standen insbesondere die Stichworte Sustainability (Nachhaltigkeit), u.a. durch CO2-Reduktion via alternativen Verlegemethoden, neue Testprozesse und Ressourcenschonung im Vordergrund des Programms. Expert:innen aus Planungsbüros, Telekommunikationsanbieter, Dienstleister und Komponentenhersteller fokussierten sich auf die Frage, wie Einsparpotenziale klug erkannt und der CO2-Footprint mit digitalen sowie produktionstechnischen Verfahren reduziert werden können. Für einen aktivierenden Impuls sorgte dibkom-Dozent Michael Bickel, der Kommunikationsarbeit in Teams und bei Kund:innen durch Interaktion mit dem Publikum näherbrachte und neben technischen Innovationen auf die besondere Rolle der zwischenmenschlichen Beziehungen hinwies. Abgerundet wurde der erste Tagungstag mit der Darstellung der tagesaktuell veröffentlichen Breitbandzahlen aus der BREKO Marktanalyse 2023.

Mit spannenden Vorträgen und guter Stimmung im Rücken setzte der zweite Tag die begonnenen Ansätze fort und verlagerte diese gleichsam in Richtung der Gebäudenetze (NE4-Strukturen). Nach der Eröffnung und unter der Tagesmoderation von Guido Kliebenstein, Abteilungsleiter Digitale Infrastrukturen bei der Degewo netzWerk GmbH, stellte zunächst die Deutsche Telekom ihre Herangehensweise an Bauweisen zur Realisierung von Glasfasernetzen in Gebäuden vor. Weitere Fachvorträge richteten den Blick u.a. auf nachhaltige Lösungen für Mikrorohre sowie für die TV-Übertragung auf Basis von RF Video Overlay Technologie sowie den Nutzen einer werthaltigen Inhouse-Verkabelung. Praktische Anleitung boten Beiträge zur korrekten Messung optischer Netze mit Single-Mode-Fasern, Komponentensysteme bis in die Wohnräume (Netzebene 5) und die Vorteile von Standardisierung und Vorkonfektionierung als Schlüssel für einen schnellen und zuverlässigen passiven Glasfaserausbau. Ein Fachimpuls zum Themenkomplex Brandschutz in Gebäuden und eine Positionierung aus der Wohnungswirtschaft zu den Anforderungen der Netzbetreiber an Gebäudenetze rundeten den zweiten Tag ab.

Das Team der dibkom dankt allen Partnern, Ausstellern und Besucher:innen für die gelungene Veranstaltung. Wir sehen uns 2024 auf der 21. Fachtagung in Berlin!

20. dibkom-Fachtagung: Bildergalerie

Über einen Klick auf die Bilder können Sie diese öffnen. Über Rechtsklick > Grafik speichern unter… können Sie sich die gewünschten Dateien herunterladen.

Bildergalerie vom 1. Veranstaltungstag (30.08.2023)

Bildergalerie vom 2. Veranstaltungstag (31.08.2023)

Pressemitteilung zur 12. dibkom-Fachtagung

12. dibkom-Fachtagung am 16. März 2016 in Magdeburg

Staßfurt, 02.02.2016. Am 16. März 2016 findet in Magdeburg die 12. Fachtagung des Deutschen Instituts für Breitbandkommunikation (dibkom) unter dem Leitthema “Neue technische Anforderungen an Kabelnetze” in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal statt. In vier Themenbereichen werden in praxisorientierten Vorträgen Anforderungen an Kabelnetze, die sich durch DOCSIS 3.1 ergeben, die erforderliche neue Frequenzordnung in Kabelnetzen mit Berücksichtigung des UKW-Hörfunks sowie Einführungsstrategien für neue Techniken vorgestellt. Abschließend wird eine Expertenrunde mit Vertretern von Netzbetreibern in einer Podiumsdiskussion über die Herausforderungen der neuen Verfahren DOCSIS 3.1 und Vectoring diskutieren und neue Lösungsansätze für beide Technologien aufzeigen. Ausführlichere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungsprogramm.

Auch in diesem Jahr wird die Fachtagung durch eine Fachausstellung begleitet, auf der neue Produkte der Branche vorgestellt und Fragen der Gäste beantwortet werden. Der Teilnahmebetrag beträgt einheitlich 160 € pro Person (zzgl. MwSt.). Die Anmeldung zur Fachtagung ist ab sofort über die dibkom-Geschäftsstelle (info@dibkom.net) oder unser Anmeldeformular möglich.
Über die dibkom:
Das Deutsche Institut für Breitbandkommunikation hat das Ziel, die Qualität in Breitbandnetzen zu sichern. Die dibkom-Zertifikate für Fachkräfte und Fachbetriebe gelten als anerkannter Ausweis für fachliche Kompetenz in den Netzen. Das in den dibkom-Fachtagungen und den Handbüchern der Reihe “dibkom edition“ vermittelte Fachwissen hat Referenzstatus in der Branche.

Kontakt:
Regina Winter
dibkom – Deutsches Institut für Breitbandkommunikation GmbH
Hohenerxlebener Str. 19
39418 Staßfurt
info@dibkom.net
Tel.: +493925-2886-0
www.dibkom.net

Für den Inhalt:
Ulrich Freyer
Analyst für Medientechnik
freyer.cgn@ish.de